Freitag, 17. März 2017

Naturerlebnisse im Pott (Alternativtitel: 793 Tage nicht geputzt.)


Es ist gar nicht so schwer, an den dichtbesiedelten Städten des Ruhrgebietes, Naturerlebnisse zu erfahren. In Duisburg Walsum zum Beispiel kann man im Schatten des Gevatter Rhein auf Spurensuche in die Vergangenheit des Pottes gehen, und dabei so manche Dinge entdecken.
Unter einer Deckschicht aus Entenkacke konserviert, kommen prähistorische Ölkanister zum Vorschein. Alte Feuerzeuge, die aus den Anfängen der Budenankreidezeit stammen müssen, lassen sich auf den dritten Blick entdecken. Mittelalterliche Benzole oder gar ne' BIFI, verhüllt in Resten aus Stanniolpapier, vermag das geschulte Auge hier zu finden.

Das Ruhrgebiet ist wirklich eine autarke Welt für sich, wir können das nur immer wieder empfehlen.

Donnerstag, 16. März 2017

Einmal den Sarg aus Zinn und einen Flutschfinger, bitte.


Wo sonst, außer in Duisburg Ruhrort, kann man mit der Bahn zum Bestatter, sich dann auf den Schock von den teuren Preisen an der Bude ein Bier kaufen, und der Frau noch ein Baguette vom Franzosen (der komischerweise Klaus Schwoschinski heißt) mitbringen? Das ist der sogenannte Melting Pot, von dem immer geredet wird. Das ist Geschäftssinn, wie es ihn nur im Ruhrgebiet gibt. Nicht im Bild zu sehen: Unterhosenverleih Mentropp.

Dienstag, 14. März 2017

Bitte bedienen Sie sich!


In Duisburg Ruhrort kriegt man dank modernster Technologie immer Kümmerling und Co.
Das Prinzip beruht auf Vertrauen. Man wirft eine Münze in das Gitter und darf sich dann was aus dem Schnapsfach nehmen. Auch Tabak. In der Praxis funktioniert das schon zu 3%, was 
nach 12 Jahren Testzeit kein schlechtes Ergebnis für Ruhort darstellt.